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Zufrieden nach bestandenem Lehrgang: Die neuen „Master Craftsman“ in Elektrotechnik und Kraftfahrzeugtechnik haben bewiesen, dass sie Handwerk können.
Foto: Elmar Brandt

20 neue „Master Craftsman“

Lehrgangsteilnehmer aus Trinidad u. Tobago machen „ihren“ Meister

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Aachen. Zum ersten Mal haben Kfz-Mechaniker aus Trinidad und Tobago einen Lehrgang der Handwerkskammer Aachen zum „Master Craftsman“ absolviert. Fünf Teilnehmer belegten wie ihre Kollegen aus dem Elektrohandwerk einen fünfwöchigen Kurs und schlossen erfolgreich ab.
Bei der Zeugnisübergabe bedankte sich Professor Clement Imbert, Chairman vom MIC (Metal Industries Company) in Trinidad und Tobago, für die hervorragende Weiterbildung der Handwerker aus seiner Einrichtung. Im digitalen Zeitalter sei es noch wichtiger als früher, sich ständig auf den neuesten Stand der Technik zu begeben. Das gilt natürlich auch für sein Haus, das der größte Berufsbildungsanbieter der Karibik ist. Das deutsche Aus- und Fortbildungsprogramm zum Gesellen und „Master Craftsman“ (Handwerksmeister) ist dort fest etabliert.

Die strategische Partnerschaft der Handwerkskammer Aachen mit MIC begann bereits 1994. Im Rahmen dieser Partnerschaft wurde das „Nationale Programm zur Entwicklung von Fertigkeiten“ erlassen, das jährlich von der Handwerkskammer Aachen akkreditiert wird.

Foto: Elmar Brandt

Die Handwerkskammer Aachen schult regelmäßig Teilnehmer des MIC Institute of Technology. Die Erkenntnisse und Fertigkeiten geben sie in ihrer Heimat weiter.

Wissen weitergeben

Die Lehrgangsteilnehmer kehren mit herausragenden Kenntnissen in Elektrotechnik und Kraftfahrzeugtechnik in ihr Heimatland zurück und werden es dort an Berufskollegen und Nachwuchskräfte weitergeben.

Nicht nur mit Trinidad und Tobago, auch mit Partnern in anderen Staaten der Welt unterhält die Handwerkskammer Aachen internationale Beziehungen. So werden auch im Metallbereich und in der Kunststofftechnik ausländische Teilnehmer sowohl in Deutschland als auch in ihren Heimatländern von kompetenten Dozenten der Kammer geschult. Dank der digitalen Möglichkeiten ist die Kommunikation leichter geworden und Ergebnisse beziehungsweise Eindrücke aus den einzelnen Lerneinheiten lassen sich schneller und anschaulicher versenden. Somit ist es auch möglich, das Aus- und Weiterbildungsgeschäft in anderen Ländern zu bewerben und dort neue Interessenten zu gewinnen.