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Umschulung zum/zur Elektroniker/-in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Ausbildungssituation Elektroniker/in

Bildungsziel

Elektroniker/-in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Termine

29.03.2010 bis 28.06.2012

Urlaub
26.07.2010 - 13.08.2010
24.12.2010 - 31.12.2010
24.06.2011
01.08.2011 - 19.08.2011
31.10.2011 - 04.11.2011
27.12.2011 - 30.12.2011
20.02.2012
02.04.2012 - 13.04.2012

Praktikum
08.02.2011 - 06.05.2011 Teil I
(montags Unterricht im Bildungszentrum BGE Aachen - außer 07.03.2010)
11.01.2012 - 30.03.2012 Teil II
(montags Unterricht im Bildungszentrum BGE Aachen)

Bildungsart
Lehrgangsziel
Abschlussart
Unterrrichtsform
Schulart

Umschulung
Gesellenprüfung
Abschlussprüfung gemäß BBiG
Vollzeit
Berufsbildende Schule/Einrichtung

Veranstaltungsort

QualiTec GmbH der Handwerkskammer Aachen
Bildungszentrum BGE Aachen
Tempelhofer Str. 15 - 17, 52068 Aachen
Tel.: 0241/ 9674-108, Fax: 0241/ 9674-240
E-Mail: post@qualitec-ac.de
Internet: www.qualitec-ac.de

Dauer

27 Monate

Unterrichtszeiten

Montag - Donnerstag
08.00 - 09.30 Uhr
09.30 - 09.45 Uhr Pause
09.45 - 12.00 Uhr
12.00 - 13.00 Uhr Pause
13.00 - 14.30 Uhr
14.30 - 14.45 Uhr Pause
14.45 - 16.15 Uhr

Freitag
08.00 - 09.30 Uhr
09.30 - 09.45 Uhr Pause
09.45 - 12.00 Uhr
12.00 - 12.30 Uhr Pause
12.30 - 14.00 Uhr

Individueller Einstieg

nicht möglich

Kosten

Förderung durch die Agentur für Arbeit und ARGE

Förderung

Die Agentur für Arbeit oder ARGE händigt unter bestimmten Voraussetzungen Bildungsgutscheine aus, mit denen die Kosten einer Qualifizierung übernommen werden können.

Ansprechpartner Agentur für Arbeit
Ihr zuständiger Arbeitsberater

Ansprechpartner ARGE
Ihr zuständiger Fallmanager

Zertifizierung

Seit März 1998 sind wir nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Wir sind als Bildungsträger durch ZDH-ZERT in Bonn nach AZWV zugelassen; die Bildungsmaßnahme trägt die Zertifikatsnummer M0109082-02-01-04.

Maßnahme-Nummer - Reg.-Nr. Q1 0109082; AZWV-Trägerzertifizierung - Reg.-Nr T 0109082-02.

Zielgruppe

Arbeitslose bzw. Ratsuchende ohne beruflichen Abschluss mit qualifiziertem mittlerem Bildungsabschluss, insbesondere Arbeitslosengeld-I- und Arbeitslosengeld-II-Empfänger.

Inhalte

Elektroniker/Elektronikerinnen, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, sind Elektrofachkräfte, die elektrische Anlagen bauen und Serviceleistungen im Elektrotechnikerhandwerk und in der Industrie erbringen.

Folgende Bereich sind hier relevant:

  • Energieversorgungstechnik
  • Gebäudeinstallationstechnik / Gebäudesystemtechnik inkl. Bussysteme
  • Sicherheitstechnik
  • Informations- und Telekommunikationstechnik
  • Automatisierungstechnik

Folgende Aufgaben müssen hierbei übernommen werden:

  • Planung elektrischer Anlagen
  • Komplettinstallation elektrischer Anlagen, Datennetze und TK-Anlagen
  • Programmierung elektrischer Komponenten
  • Überprüfung und Inbetriebnahme elektrischer Anlagen
  • Reparatur und die Instandhaltung von Systemen und Anlagen

Elektroniker/Elektronikerinnen, Fachrichtung Energie und Gebäudetechnik, üben ihre Tätigkeiten unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen selbstständig aus. Dabei arbeiten sie häufig im Team. Sie sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

Dieser Beruf wurde neu geordnet und löste ab dem 01.08.2003 den bisherigen Beruf Elektroinstallateur ab. Gründe für die Neuordnung waren:

  • Die fortschreitende Durchdringung fast aller technischen Systeme durch IT-Technologien
  • Die Internationalisierung der Arbeit
  • Neue Organisationsformen und Arbeitsprozesse in den Betrieben

So wird sich der Geselle in Zukunft durch eine breite Aufgabenintegration und eine weitreichende Selbstorganisation auszeichnen. Der Dienstleistungscharakter steht im Mittelpunkt. Zu den Merkmalen gehören insbesondere:

  • Kundenorientierung
  • Handlungskompetenz (selbstständiges Planen, Durchführen, Kontrollieren)
  • Verantwortliches Handeln im Rahmen des Qualitätsmanagements
  • Eigenverantwortliche Disposition und Terminverantwortung
  • IT-Kompetenz
  • Planungskompetenz
  • Arbeiten mit englischsprachigen Unterlagen und Anwendung englischer Fachausdrücke
  • Betriebswirtschaftliche Kenntnisse

Solchen Anforderungen trägt die Umschulung Rechnung, in dem sie als Ziel auch den Aufbau von außerfachlichen Fähigkeiten und Kompetenzen, wie selbstständiges Handeln, Verantwortungsbereitschaft und Kooperationsfähigkeit verfolgt. Die Ausbildungsinhalte werden deshalb handlungsorientiert vermittelt.

Ein typischer Arbeitsauftrag wäre:
Eine ehemalige Fabrik wird umgebaut. Es entstehen Wohnungen und moderne Büroräume. Der Auftrag lautet:

  • Umrüstung der elektrischen Anlagen
  • Installation der Beleuchtungen
  • Installation eines Bussystems für die Gebäudeleittechnik
  • Installation einer Antennen- und Breitbandkommunikationsanlage und einer IT-Anlage
  • Installation einer Brand- und Einbruchmeldeanlage
  • Installation einer Ruf- und Türöffnungsanlage mit Videoüberwachung und der Anschluss der Telekommunikationsendgeräte

Das bedeutet u.a.:

  • die gesamte elektrische Anlage muss demontiert werden
  • Termine mit anderen Handwerkern wie Maurern, Gas- und Wasserinstallateuren, Tischlern usw. müssen abgestimmt werden
  • die Installationsplanung muss erstellt werden
  • das notwendige Material muss bestellt werden
  • die Anträge beim Energieversorgungsunternehmen müssen gestellt werden
  • die Schaltschränke mit Verteilungs-, Zähler- und Schutzeinrichtungen müssen in der Werkstatt vorgefertigt, zusammengebaut und verdrahtet werden
  • der Baustromverteiler muss angeschlossen werden
  • Leitungen müssen verlegt und angeschlossen werden
  • die elektrische Geräte müssen angeschlossen und u. U. konfiguriert oder programmiert werden
  • die elektrische Anlage muss in Betrieb genommen werden
  • die Inbetriebnahmemessung muss durchgeführt und das Prüfprotokoll muss ausgefüllt werden

Für diesen anerkannten Ausbildungsberuf ist gesetzlich keine bestimmte Schulbidlung vorgeschrieben. Es reicht ein mittlerer Bildungsabschluss. Wichtig sind gutes Auffassungsvermögen und technisches Verständnis, um z. B. die Funktionen und Zusammenhänge der elektrischen und elektronischen Schaltungen zu verstehen. Außerdem gehört Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und ein hoher Grad an Zuverlässigkeit mit dazu.

Lehrgangsübersicht

  • Grundlagen Mathematik, Physik und Elektrotechnik
  • Fachliche Vorschriften
  • Elektronik
  • Elektrische Maschinen und Antriebstechnik
  • Steuerungs- und Regelungstechnik
  • Speicherprogrammierbare Steuerungen
  • Gebäudeinstallationstechnik / Gebäudesystemtechnik inkl. Beleuchtungstechnik
  • Photovoltaik
  • Informations- und Datentechnik
  • Telekommunikationstechnik
  • Erstellen von Dokumentationen mit CAD und "Office"
  • Technisches Englisch
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
  • Kundenbetreuung und Serviceleistungen
  • Bewerbungstraining
  • Praxisorientierte Arbeiten
  • Praktikum
  • Prüfungsvorbereitung

 

Prüfende Stelle

Handwerkskammer Aachen