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Umschulung zum/zur Industrieelektriker/-in

Bildungsziel

Industrieelektriker/-in

Termin

11.09.2017 - 10.01.2019

Praktikum

25.06.2018 - 19.10.2018
(montags Unterricht in der BGE Aachen)

Urlaub

02.10.2017
30.10.2017
27.12.2017 - 05.01.2018
12.02.2018
23.07.2018 - 10.08.2018
24.12.2018 - 02.01.2019

Bildungsart
Lehrgangsziel/
Abschlussart
Unterrrichtsform
Schulart

Umschulung
Abschlussprüfung vor der IHK Aachen
Vollzeit
Berufsbildende Schule/Einrichtung

Veranstaltungsort

QualiTec GmbH der Handwerkskammer Aachen
Bildungszentrum BGE Aachen
Tempelhofer Str. 15 - 17, 52068 Aachen
Tel.: +49 241 9674-108, Fax: +49 241 9674-240
E-Mail: post@qualitec-ac.de
Internet: www.qualitec-ac.de

Dauer

27 Monate

Unterrichtszeiten

Montag - Donnerstag
08.00 - 09.30 Uhr
09.30 - 09.45 Uhr (Pause)
09.45 - 12.00 Uhr
12.00 - 13.00 Uhr (Pause)
13.00 - 14.30 Uhr
14.30 - 14.45 Uhr (Pause)
14.45 - 16.15 Uhr

Freitag
08.00 - 09.30 Uhr
09.30 - 09.45 Uhr (Pause)
09.45 - 12.00 Uhr
12.00 - 12.30 Uhr (Pause)
12.30 - 14.00 Uhr

Individueller Einstieg

nicht möglich

Kosten

Förderung durch die Agentur für Arbeit oder Jobcenter

Förderung

Die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter händigen unter bestimmten Voraussetzungen Bildungsgutscheine aus, mit denen die Kosten einer Qualifizierung übernommen werden können.

Ansprechpartner Agentur für Arbeit:
Ihr zuständiger Arbeitsberater

Ansprechpartner Jobcenter:
Ihr zuständiger Fallmanager

Zertifizierung

Seit März 1998 sind wir nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Wir sind als Bildungsträger durch ZDH-ZERT in Bonn nach AZAV zugelassen; die Bildungsmaßnahme trägt die Zertifikatsnummer M-FBW 0109082-02-09-12.

Zielgruppe

Arbeitslose bzw. Ratsuchende ohne beruflichen Abschluss mit qualifiziertem mittlerem Bildungsabschluss, insbesondere Arbeitslosengeld-I- und Arbeitslosengeld-II-Empfänger.

Inhalte

Industrieelektriker der Fachrichtung Betriebstechnik arbeiten in unterschiedlichen Produktionsbereichen der Wirtschaft, insbesondere in Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie, der Automobilindustrie, dem Anlagenbau und in Energieversor¬gungsunternehmen. Sie installieren elektrische Systeme und Anlagen, nehmen diese in Betrieb, betreiben sie und führen Wartungsarbeiten durch. Sie sind Elektrofachkräfte entsprechend den Anforderungen der Berufsgenossenschaften und der DIN VDE 0100.

Folgende Aufgaben müssen hierbei zusätzlich übernommen werden:

  • Durchführung von qualitätssichernden Maßnahmen
  • Berücksichtigung der Vorgaben des Umweltschutzes, der Arbeitssicherheit und der Wirtschaftlichkeit
  • Industrieelektriker der Fachrichtung Betriebstechnik, üben ihre Tätigkeiten unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicher¬heits¬bestimmungen selbststän¬dig aus. Dabei arbeiten sie häufig im Team.
  • Ob beim Verlegen von Kabeln und Leitungen oder der Installation elektrischer Schaltanlagen: Überall werden gut ausgebildete Elektrofachkräfte händeringend gesucht. Der Bedarf für diesen neuen Ausbildungsberuf (seit 2009) kommt direkt aus den Unternehmen. Sie fordern seit Jahren eine solche Qualifizierungsmöglichkeit für bestimmte Tätigkeiten in der Elektrobranche. Wo früher Betriebe angelernte Arbeitskräfte eingesetzten, werden heute gut ausgebildete Facharbeiter benötigt. Kein Betreib lässt Nichtausgebildete an wertvollen Anlagen und Maschinen arbeiten. Der Trend geht eindeutig zu höherer Qualifizierung. Deshalb ergänzt dieser Beruf die bisherige Berufspalette um eine passgenaue Alternative. Als Angebot insbesondere für praktisch begabte junge Menschen füllt er eine wesentliche Lücke im Berufsspek¬trum.
  • Industrieelektriker zeichnen sich durch eine weitgehende Selbstorganisation aus. Dazu gehört:
  • Handlungskompetenz (selbstständiges Planen, Durchführen, Kontrollieren)
  • Verantwortliches Handeln im Rahmen des Qualitätsmanagements
  • Arbeiten mit englischsprachigen Unterlagen und Anwendung englischer Fach-ausdrücke
  • Betriebswirtschaftliche Kenntnisse
  • Solchen Anforderungen trägt die Umschulung Rechnung, indem sie als Ziel auch den Aufbau von außerfachlichen Fähigkeiten und Kompetenzen, wie selbstständiges Handeln, Verantwortungsbereitschaft und Kooperationsfähigkeit verfolgt. Die Ausbildungsinhalte werden deshalb handlungsorientiert vermittelt.
  • Industrieelektriker der Fachrichtung Betriebstechnik:
  • analysieren Auftragsanforderungen zur Konzeption von elektrotechnischen Systemen, Anlagen und Geräten;
  • beachten Normen und Vorschriften, nutzen technische Regelwerke und Bestimmungen, Datenblätter und Beschreibungen, Betriebsanleitungen und andere berufstypische Informationen, auch in englischer Sprache;
  • nutzen aktuelle Informations- und Kommunikationssysteme zur Beschaffung von Informationen, Bearbeitung von Aufträgen, Dokumentation und Präsentation der Arbeitsergebnisse;
  • führen auch softwaregestützt technische Berechnungen zur Konzeption elektrotechnischer Systeme und Anlagen beziehungsweise Geräte und Komponenten durch;
  • führen Berechnungen zur Kostenkalkulation durch;
  • planen und steuern Arbeitsabläufe; kontrollieren, dokumentieren und bewerten Arbeitsergebnisse;dabei beachten sie insbesondere betriebliche Aspekte der Qualitätssicherung;
  • beachten bei der Planung und Durchführung der Arbeit ergonomische, ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Aspekte; sie minimieren durch Verwendung geeigneter Materialien, verantwortungsbewusstes Handeln und Beachtung von Vorschriften des Umweltschutzes negative Auswirkungen des Arbeitsprozesses auf die Umwelt;
  • wenden Normen, Vorschriften und Regeln zur Sicherung der Produktqualität an, sichern die störungsfreie Arbeit von Anlagen und Systemen und tragen zur ständigen Verbesserung der Arbeitsabläufe bei;
  • prüfen Schutzmaßnahmen; übernehmen und übergeben Anlagen, weisen Nutzer in die Bedienung ein und erbringen Serviceleistungen;
  • überwachen und warten Anlagen, führen regelmäßige Prüfungen durch, analysieren Störungen, leiten Sofortmaßnahmen ein und setzen Anlagen in Stand.
  • Für diesen anerkannten Ausbildungsberuf ist gesetzlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. Es reicht ein mittlerer Bildungsabschluss. Wichtig sind gutes Auffassungsvermögen und technisches Verständnis, um z. B. die Funktionen und Zusammenhänge der elektrischen und elektronischen Schaltungen zu verstehen. Außerdem gehört Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und ein hoher Grad an Zuverlässigkeit mit hinzu.

    Lehrgangsübersicht
  • Grundlagen Mathematik, Physik und Elektrotechnik
  • Fachliche Vorschriften
  • Elektronik
  • Elektrische Maschinen und Antriebstechnik
  • Steuerungs- und Regelungstechnik
  • Speicherprogrammierbare Steuerungen
  • Informations- und Datentechnik
  • Erstellen von Dokumentationen mit CAD und „OFFICE“
  • Technisches Englisch
  • Wirtschafts- und Sozialkunde
  • Bewerbungstraining
  • Praxisorientierte Arbeiten 
  • Praktikum
  • Prüfungsvorbereitung

Prüfende Stelle

Industrie- und Handelskammer Aachen