Wie funktioniert die Fachkräftevermittlung?

Arbeitslose dürfen unter bestimmten Bedingungen einen privaten Fachkräftevermittler mit der Job-Suche beauftragen. Bezahlt werden diese von der Agentur für Arbeit, vorausgesetzt der Arbeitslose ist im Besitz eines so genannten Vermittlungsgutscheins. Ausgegeben werden die Vermittlungsgutscheine von der Agentur für Arbeit, bei der der/die Arbeitslose betreut wird. Der Gutschein garantiert, dass die Agentur für Arbeit die Kosten für die private Fachkräftevermittlung übernimmt. Anfordern kann man den Vermittlungsgutschein ganz unbürokratisch beim zuständigen Betreuer bei der Agentur für Arbeit.

Info: Infos zum Vermittlungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit, (pdf, 538 kb). Geld gibt es für den Fachkräftevermittler nur dann, wenn er für den Arbeitslosen einen Job mit Perspektive findet. Deshalb erhält er das Geld für seine Vermittlung auch nur in Raten: Die erste Rate 6 Wochen nach der Vermittlung, den Rest nach sechs Monaten, wenn das neue Arbeitsverhältnis noch besteht.

Sinn und Zweck: Es sollen möglichst viele Arbeitslose dauerhaft in Lohn und Brot gebracht werden. Der private Fachkräftevermittler wird deshalb darauf achten, Jobs anzubieten, die eine wirkliche Perspektive für Arbeitslose darstellen.

Viele Arbeitslose haben in den letzten zwei Jahren erfolgreich den Service der Fachkräftevermittlung der QualiTec GmbH bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz im Handwerk genutzt.

Nutzen Sie diese kostenlose Chance und bewerben Sie sich auf jeden Fall!

Denn: Nicht alle offenen Stellen werden im Internet veröffentlicht. Aufgrund unseres guten Drahtes zu den Handwerksbetrieben in den Kreisen Aachen, Düren, Heinsberg und Euskirchen sowie in der Stadt Aachen, kennen wir auch offene Stellen, die nicht bei den Agenturen geführt werden. Wir bekommen jeden Tag neue Stellen von den Betrieben gemeldet, deshalb suchen wir immer gute und qualifizierte Handwerker. Bewerben Sie sich bei uns und erhöhen Sie Ihre Chance auf den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben!

QualiTec GmbH
Fachkräftevermittlung

Sandkaulbach 17 - 21
52062 Aachen
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Servicezeiten:
Mo + Die: 9 - 16 Uhr

Sprechen Sie uns an:

Vermittlungsgutschein (VGS):

Infos zum Vermittlungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit, (pdf, 538 kb).
Es sollen möglichst viele Arbeitslose dauerhaft in Lohn und Brot gebracht werden. Der private Fachkräftevermittler wird deshalb darauf achten, Jobs anzubieten, die eine wirkliche Perspektive für Arbeitslose darstellen!

Förderung:

Der Vermittlungsgutschein - Eine Förderung der Bundesagentur für Arbeit

Vermittlungsgutschein (VGS) - Voraussetzungen für die Ausstellung

  • Einen Rechtsanspruch auf einen VGS hat, wer
             1. Anspruch auf Arbeitslosengeld hat (dazu gehört auch ein ruhender Anspruch) und
             2. in einer Rahmenfrist von drei Monaten vor der Beantragung des VGS mindestens zwei Monaten arbeitslos war und
             3. noch nicht vermittelt ist.
  • Einen Rechtsanspruch hat auch, wer eine Beschäftigung ausübt oder zuletzt ausgeübt hat, die von der Agentur für Arbeit
              - als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) oder
              - als Strukturanpassungsmaßnahme (SAM) gefördert wird oder gefördert wurde.
  • Alg II-Anspruchsberechtigten kann ein VGS ausgestellt werden. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Vermittlungsgutschein (VGS) - Voraussetzungen für die Auszahlung

Ein privater Arbeitsvermittler hat einen Zahlungsanspruch gegenüber der Agentur für Arbeit, wenn er den Arbeitnehmer vermittelt hat

  1. in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Inland oder im EU-/EWR-Ausland
  2. mit einer Arbeitsvertragsdauer von mindestens drei Monaten
  3. und einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden
  4. bei einem Arbeitgeber, bei dem er in den letzten vier Jahren vor der Arbeitslosmeldung längstens drei Monate beschäftigt war,

sofern er zum Zeitpunkt der Vermittlung ein Gewerbe als privater Arbeitsvermittler angemeldet hatte und von der Agentur für Arbeit nicht mit der Vermittlung des Arbeitnehmers beauftragt war.

  • Die Vermittlung muss innerhalb der Gültigkeitsdauer des VGS erfolgen. Maßgebend ist grundsätzlich der Tag, an dem der Arbeitsvertrag geschlossen wird.

Vereinbarung von Vergütungen mit Arbeitsuchenden mit oder ohne Anspruch auf einen Vermittlungsgutschein (VGS)

Regelung:

Eine Vergütung darf nur für den Fall einer erfolgreichen Vermittlung vereinbart werden (Wird ein VGS vorgelegt, ist die Zahlung gestundet, bis die Agentur für Arbeit gezahlt hat).

Erforderlich ist ein schriftlicher Vermittlungsvertrag, in dem die Vergütung angegeben werden muss.
Mit der Vergütung sind auch alle Leistungen abgegolten, die zur Vorbereitung und Durchführung der Vermittlung erforderlich sind.

Arbeitsuchende mit oder ohne VGS-Anspruch:

(Bei Arbeitsuchenden mit VGS-Anspruch kommt es nicht darauf an, ob der Anspruch geltend gemacht wird)

Die Vergütung einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer darf einheitlich höchstens 2.000 Euro betragen (bei Langzeitarbeitslosen und behinderten Menschen nach § 2 Abs. 1 SGB IV bis zu 2.500 Euro).

Quelle: Bundesagentur für Arbeit